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Astro Tagung 2020

22.-25. Okt. 2020 in Linz,
Thema "Himmel in Bewegung ..."

18.-19. Okt. 2019 in Salzburg
Tagung 2019
Tagungsbericht_2019

Veranstaltungen

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Wie viele Vereine ist auch der unsere von Überalterung (oder besser "Unterjüngung") betroffen. Um dem vorzubeugen, hat Prof. Gerstbach im Oktober 2017 eine "Junge Beobachtergruppe" ins Leben gerufen, deren eMail-Verteiler sich in wenigen Monaten bereits mit 20 Namen gefüllt hat. Die ersten zwei Abende waren mit nur 5 Teilnehmern etwas enttäuschend, doch seit dem Sommer 2018 wird es intensiver.

junge beobachter bild6

Die meisten in der Gruppe sind Studenten der TU Wien. Für sie macht Gerstbach vorbereitende Übungen zur Optik von Teleskopen, wo sie mit den Zusammenhängen von Ein- und Austrittspupille, Lichtstärke, Vergrößerung und Gesichtsfeld Erfahrung sammeln. Im Bild wird die Vergrößerung von Ferngläsern durch beidäugigen Vergleich von direktem und Fernrohrbild ermittelt.

Von April bis Juni 2018 standen – nach dem Kennenlernen der Teleskope und der jeweiligen Interessenslage – folgende Objekte auf dem Programm:

  • die hellen Planeten Venus, Jupiter (und seine Monde), später Mars und Saturn
  • einige helle Sternhaufen, Gasnebel und Galaxien
  • das Band der Milchstraße und die Schätzung ihrer Sterndichte (freiäugig oder mit dem Feldstecher)
  • und je nach Termin der Mond und die Internationale Raumstation ISS.

Im Herbst widmeten wir uns vor allem dem Mars (Opposition Ende Juli), der Milchstraße im Schwan und diversen Sternhaufen, sowie im März 2019 dem Winterhimmel (Orionnebel, Sternhaufen M35-38 in den Zwillingen usw).

An Teleskopen stehen derzeit ein 12cm-Maksutov, ein 20cm-Cassegrain und ein 30cm-Dobson zur Verfügung. Die Go-to-Steuerung sollte eigentlich erst  erst nach Üben des Star-hopping eingesetzt werden, doch wollen die jungen Leute meist ohne "Umweg" zur Automatik. Am 3. oder 4. Abend wären die Teilnehmer soweit, ihre eigene Beobachtungsliste zu erstellen. Sobald das funktioniert, könnten sie sich selbst (per Facebook etc.) organisieren, was allerdings noch nicht eingetreten ist. Vorher müsste natürlich die Verantwortung geklärt und eine passende Instrumenten-Versicherung abgeschlossen sein.

Drei öffentlich gut erreichbare Beobachtungsplätze haben sich als ausreichend dunkel und störungsfrei erwiesen: der Nordwestrand des Sterngartens, ein Parkplatz am Wienerwaldsee und ein Hügel oberhalb von Tullnerbach.