Menu

user_mobilelogo

Astro Tagung 2019

18./19. Oktober 2019 in Salzburg, Vega-Sternwarte,
Generalthemen sind "Lichtverschmutzung" und "visuelle Beobachtung"

Details zur Tagung

Veranstaltungen

Okt   2019
M D M D F S S
  1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31      

Vergangene Veranstaltungen

Login

Aktuell:

Die Anmeldung zur österr. Tagung der Amateurastronomen (ÖTA'19, siehe rechts) endete am 10.Oktober. Sie ist aber auch am 18.10. direkt beim Tagungsbüro möglich.

 

Der Österreichische Astronomische Verein, kurz Astroverein, ist mit etwa 750 Mitgliedern die größte Gesellschaft der Sternfreunde in Österreich. Er wurde 1924 von Univ.-Prof. Dr. Oswald Thomas gegründet, dem – ähnlich wie Robert Henseling in Deutschland – die Verbreitung astronomischen Wissens ein großes Anliegen war. In der Öffentlichkeit bekannt wurde Thomas vor allem durch seine monatlichen "Sternwanderungen" entlang des Sommerhaidenwegs am Michaelerberg, bei den Weinbergen im Westen von Wien. Zu diesen etwa 450 Abenden (im Sommer auch ganzen Nächten), die er 50 Jahre lang selbst betreute, kamen in manchen Jahren über tausend Interessierte. Sie begründeten die Tradition freiäugiger Sternführungen, die bis heute einen Schwerpunkt des Astronomischen Vereins im Wiener Raum bilden -- insbesondere im Sterngarten Georgenberg.

1963 übergab Prof. Thomas diese Agenden und das bereits 1907 gegründete Astronomische Büro an den jungen Physiker Hermann Mucke (1935-2019), den späteren Leiter der Urania-Sternwarte und des Wiener Planetariums.

Prof. Mucke zog sich Ende 2018 aus der Vereinsführung zurück, betrieb aber bis zuletzt das Astronomische Büro. Seit 2017 führt Univ.-Prof. Dr. Gottfried Gerstbach den Vorsitz des Astrovereins.

Prof. Mucke war über lange Jahre das Herz des Astrovereins und hat durch seine lebendige Art der Sternführungen Hunderte junger Leute für die Himmelskunde begeistert. Viele von ihnen sind bis heute aktive Vereinsmitglieder und betreuen den "Sterngarten" auf dem Georgenberg am südlichen Stadtrand von Wien, bei dessen Errichtung 1997 sie zahlreiche Ideen und Leistungen einbrachten. Andere wurden Mitarbeiter am Planetarium oder der Urania, erstellten und erstellen astronomische Computerprogramme wie UraniaStar oder Stellarium oder waren Vortragende beim alljährlichen "Sternfreunde-Seminar".

Einige der vielen Nachrufe zum Tod Hermann Mucke sind im Artikel "Astronomisches Büro" verlinkt:
https://www1.astroverein.at/verein/18-astronomisches-buero

 

Bildungsarbeit: Wir bemühen uns, die mit freiem Auge sichtbaren Tatbestände und Abläufe in der ganzen "oberen Hälfte der Welt" der breiten Öffentlichkeit im Freiluftplanetarium Sterngarten Georgenberg wieder bewusst und erlebbar zu machen, sowie durch monatliche Vorträge die Methoden und Ergebnisse der modernen Astronomie zu vermitteln.

Himmelsbeobachtung: Wir bieten Beobachtungsabende für Mitglieder und junge Interessenten an, bei denen wir die auch am Stadtrand sichtbaren Himmelsobjekte im Teleskop zeigen und zu fachkundiger Beobachtung anleiten. Der zunehmenden Lichtverschmutzung weichen wir auf einen dunklen Ort an der Westbahnstrecke aus, der öffentlich gut erreichbar ist.

Forschungsarbeit: Unsere seit Anbeginn betriebene Meteorastronomie konnte durch Errichtung und Betrieb der vollautomatischen, digitalen Feuerkugelstation in Oed bei Martinsberg NÖ mit Unterstützung durch das Astronomische Institut der Tschechischen Akademie der Wissenschaften ab 2009 besonders erweitert und erfolgreich vertieft werden.

Förderung kam von den Bundesministerium für Unterricht sowie Wissenschaft und Forschung, dem Land Niederösterreich, der Stadt Wien, dem Verein NÖ/Wien zur Schaffung gemeinsamer Erholungsräume, der Marktgemeinde Martinsberg und der Waldviertler Sternwarte Orion sowie von 2 Sternenboten–Spendenaktionen.

Jahresbeitrag: 12 Euro. Falls auch Mitglied bei unserer Arbeitsgruppe Sonnenuhren mit 2 Rundschreiben: 12+13 = 25 Euro. Mitgliedskarte = Zahlschein. Konto: IBAN: AT96 6000 0000 0727 0125.

Fachveröffentlichungen: Diese waren bis 2018/19 über das Astronomische Büro zu bestellen. Ihr Bezug ist für Vereinsmitglieder nicht verpflichtend; daher auch nicht im Jahresbeitrag enthalten. Wieweit Bestellungen nach dem Ableben von Prof. Mucke noch möglich sind, ist derzeit noch offen.