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Astro Tagung 2019

18./19. Oktober 2019 in Salzburg, Vega-Sternwarte,
Generalthemen sind "Lichtverschmutzung" und "visuelle Beobachtung"

Details zur Tagung

Veranstaltungen

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Die Themen der nächsten Referatabende sind:

18. Mai: Beobachtungsberichte der Mitglieder. Mehrere Berichte von jeweils 5 bis 15 Minuten. Bitte bis 10. Mai bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden! Derzeit (6.5.) sind erst 4-5 Themen angemeldet (visuelle Beobachtung in 2-3 Bereichen, Reise nach Namibia, Mondfinsternis) -- es ist also noch Platz für > 3 Beiträge.
 

15. Juni Tommy Nawratil: "astronomisch Fernsehen" -- Beobachten mit Laptop und Kamera.
Nawratil ist ein erfahrener Berater bei "Teleskop Austria" und ein bekannter Astro-Fotograf.
 

Sondertermin:
17. Mai, 19h bei der BAA in Sauerbrunn, Restaurant Neubauer: 
Gottfried Gerstbach zum Thema "Was visuelle Beobachtungen der Astrofotografie voraus haben".
(mit vielen Beispielen ... wohl ein spannender Abend in der "Höhle der fotografischen Löwen" ;-)

 

Die bisherigen Referatsthemen des Astrovereins waren:

13. April: Wolfgang Schröter, "Beobachten mit einfachen Mitteln"
(ein kurzer Bericht siehe "Referate")

9. März: Mag. Franz Vrabec, "Polaris, ein ungewöhnlicher Cepheide"
Der Polarstern ist nicht nur ein Doppelstern, sondern ein spektroskopisches Mehrfachsystem. Der Hauptstern ist ein Cepheide mit kleiner, veränderlicher Amplitude. Die Bestimmung seiner Entfernung (und damit seiner physikalischen Kenngrößen) ist schwierig, für den Astrometriesatelliten GAIA ist er zu hell ...

16. Feber: Dr. Georg Zotti, "Stellarium -- das Planetariumsprogramm für Amateurastronomen"
Das bekannte Freeware-Programm, an dem Zotti mitarbeitet, kann praktisch alle Anforderungen der Beobachtungspraxis und für Präsentationen erfüllen: Sternkarten mit bis zu 600.000 Sternen und variablen Inhalten, ergänzende Sternkataloge bis 18 mag, fotorealistische Darstellungen, Ephemeriden und Bahnberechnungen für Vergangenheit und Zukunft, Erstellung von Animationen, Grafiken, Beobachtungsplänen usw.

Mag. Helmar Böhnlein: "www.planet.wien -- ein neuartiger Planetenweg mit Augmented Reality"
Der in Entwicklung befindliche digitale Planetenweg wird Sternfreunde und Touristen zum Begehen der Planetenbahnen animieren, mit vielen Details und Hinweisen auf benachbarte Sehenswürdigkeiten. 
Die Sonne wird von der goldenen 8-Meter-Kuppel der Secession dargestellt.

12. Jänner: Dipl.-Ing. Kurt Descovich, "Gravitationswellen ais der Sicht eines Physikers"
Eine launige Einführung ins Verständnis dieses neuesten Forschungsgebietes, mit technischen Einblicken sowie zahlreichen Diagrammen und Beispielen.

 

 

 

Wolfgang Schröter berichtete am 13. April 2019 aus seiner langjährigen Beobachtungstätigkeit. Sein Interessensschwerpunkt liegt bei freisichtiger Beobachtung (Meteorschauer) bzw. bei Beobachtung mittels Feldstecher (Mond, Sternhaufen), wobei er seine Ausrüstung kompakt in einem Traggeschirr verstauen und so auch mit der Bahn zu dunkleren Beobachtungsorten fahren kann. Aus Sicherheitsgründen bzw. zur besseren Sichtbarkeit im Dunkeln sind alle Geräte, Stativbeine etc. mit Reflektoren und teilweise phosphoreszierenden Klebebändern beklebt.

Zur Vorbereitung unerläßlich: Österreichischer Himmelskalender (Prof.Mucke; die Nachfolge dieser Publikation ist ungewiß!) oder Himmelsjahr, Sternkarte, Himmelsglobus.

Im Feld: Notizheft oder Klemmbrett am Halsband, rote Stirnlampe, Kompaß. Zur Längenbestimmung von Meteorbahnen hat er einen "Schnur-Oktanten" entwickelt, mit dem er Winkel auf 1-2° messen kann, auch im Dunkeln.

Schnur-Oktant

Mit Textil-Klebeband hat Schröter Streulichtblenden für seine Feldstecher fabriziert. Das große Fernglas 15x80 ist am Fotostativ mit doppeltem Kugelgelenk montiert, kleinere können auch auf ein Mono-Stativ (oder improvisiert: Wanderstock mit rutschfestem Lappen!) aufgelegt werden.

Digitalkameras erlauben einfache Fotografie mit feststehender Kamera und wenigen Sekunden Belichtungszeit. Statt Zoom ist Festbrennweite zu empfehlen: besseres Öffnungsverhältnis und schärferes Bild. Bei großem Höhenwinkel kann außerdem der Fokus mancher Zoom-Optiken während der Aufnahme verrutschen.

Vieles an Zubehör kann mit einfachsten Mitteln selbst gebastelt werden, und die Lösungen des Vortragenden sorgten noch lange nach dem Vortrag für lebhafte Diskussion.