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Im Sterngarten: Bitte anmelden und aktuelle Corona-Maßnahmen beachten.

30.1. 18h: Sterngarten: Die spannende Suche nach den Exoplaneten - Helvetios und Dimidium

26. 2. 18h Orion und Stier– Sternhaufen

Veranstaltungen

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Last News:

  • Die Raumstation ISS ist wieder sichtbar – seh hell und zu "christlicher Zeit"
  • Das James-Webb-Teleskop wurde am 25.12. gestartet und auf dem Weg zum Lagrangepunkt L2 [The Launch - Webb/NASA]. Die komplizierte Entfaltung von Spiegel und Schutzschild war erfolgreich.
  • Am 8.1. stehen Mondsichel-Jupiter-Saturn-Merkur in einer Reihe – siehe Sterngarten-Führung!

 

Online Vorträge 2022

HimmelskugelBeginn der Reihe "Astro-Basics" speziell für Einsteiger*innen in die Astronomie:

Astro-Basics Teil 1 mit Wolfgang Vollmann und Peter Messner.

Fr. 14.1.2022, 19h – Bitte anmelden

 

Sonnenuhr (GSA)

Kurt Descovic (GSA): Sonne und Zeit – nicht ganz alltägliche Sonnenuhren

Freitag 28. 1. 19h (Online via zoom), bitte anmelden

 


Der Abendhimmel im Jänner 2022

Gegen 17:30 Uhr (nautische Dämmerung) steigen im Osten bereits große Teile des Wintersechsecks empor: die helle Capella im Fuhrmann und der rote Aldebaran im Stier, unter ihm der Oberteil des Orion, weiter links die Zwillinge. Deren Hauptsterne Castor/Pollux und der Oriongürtel stehen beim Aufgang senkrecht – beim Untergang in Frühjahr hingegen waagrecht. 

Der rote Riese Aldebaran  ist 35x größer als die Sonne, aber nur halb so heiß. Er steht weit vor dem Sternhaufen der Hyaden, die als rechts von ihm den Stierkopf bilden. Das Sternwölkchen oberhalb sind die Plejaden (Siebengestirn), von dem ein durchschnittliches Auge 5-6 Sterne erkennt.
 
Im Westen ist noch das große Sommerdreieck Schwan-Leier-Adler zu sehen. Rechts der hellen Wega (α Lyrae) glühen die Augen des Drachen, dessen Z-förmiger Körper sich zum tief im Norden stehenden Großen Wagen windet.
Hoch im Süden stehen Andromeda und Pegasus (Herbstviereck), und fast im Zenit die Andromeda-Galaxie M31. Sie ist bei dunklem Himmel mit freiem Auge sichtbar. 
 
Unter Andromeda und Pegasus stehen die schwachen Sternbilder Fische und Cetus (Wal). Im SSW in 10° Höhe funkelt Fomalhautder hellste Stern im südlichen Fisch. Großteleskope konnten einen Staubring und einen jupitergroßen Exoplaneten nachweisen. Im Zenit leuchtet das W der Cassiopéia. 15° tiefer (östlich), auf halbem Weg zur Sternenkette im Perseus, erkennen gute Augen ein Nebelfleckchen – den Doppelsternhaufen h/Chi. Im Fernglas sind 10-20 Sterne zu erkennen, im Teleskop mehrere hundert. 
 
Um 20 Uhr steht Capella bereits 70° hoch im Osten, darunter die Zwillinge Castor & Pollux. Durch beide Sternbilder steigt steil die Milchstraße empor, genau durch den Zenit (Perseus) und weiter zur Cassiopeia und zum Schwan im Nordwesten. 
Im Südosten ist nun der himmlische Jäger Orion hochgestiegen. Unter den drei Sternen seines Gürtels ist freiäugig der Orionnebel M42 als diffuser Fleck zu erkennen, ein riesiges Sternentstehungsgebiet in 1600 Lichtjahren Distanz. Der Oriongürtel zeigt nach links zum horizontnah funkelnden Sirius, dem scheinbar hellsten Stern des Himmels. Er ist mit 8,6 Lichtjahren der achtnächste Stern. Zwar nur 2x größer als unsere Sonne, hat er aber wegen seiner 11.000° heißen Photosphäre die 22-fache Leuchtkraft.
 
Gegen 21 Uhr kulminieren die zwei bekannten Sternhaufen im Stier: die Hyaden bei Aldebaran, und rechts oberhalb die Plejaden mit ihren 5-6 dicht gedrängten Sternen. Ein scharfes Auge kann sogar 8-10 Sterne erkennen, insgesamt sind es 500. 
Inzwischen steigt im Nordosten der Große Wagen empor. Seine oberen Kastensterne zeigen nach links zum Polarstern, seine unteren nach rechts zum aufgehenden Löwen.
 

Planeten und Mond im Jänner 2022

  • Merkur ist bis 15. Jänner mit dem Fernglas in der frühen Abenddämmerung zu sehen. Eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang steht er knapp 10° hoch im Südwesten, etwas rechts von Saturn. Am 4. wandert die zarte Mondsichel 3° südlich vorbei, am 7.1. erreicht Merkur 19° Elongation.
  • Venus beginnt Mitte Jänner eine Morgensichtbarkeit, gegen Monatsende wird sie im Ostsüdosten schon recht auffällig. 
  • Mars geht um etwa 5:40 auf und wandert – nur 1.5 mag hell – vom Schlangenträger in den Schützen. Am 29.1. wandert der Mond 2° südlich vorbei.
  • Jupiter im Wassermann steht zunächst in der Abenddämmerung noch 20° hoch im Südwesten, verschwindet aber Anfang Februar in den Sonnenstrahlen. Am 5. steht der Mond rechts unterhalb, am 6. links von ihm.
  • Saturn im Steinbock ist nur bis Monatsmitte tief im Südwesten zu sehen. Am 4.1. zieht die Mondsichel 4° südlich vorbei.
  • Uranus im Widder ist in der ersten Nachthälfte zu sehen und beendet seine Oppositionsschleife. Zur Monatsmitte geht er gegen 2h unter.
  • Neptun im Wassermann zieht sich allmählich vom Abendhimmel zurück. Untergang zur Monatsmitte um etwa 21 Uhr.
  • Hellste Kleinplaneten: Ceres mit 7.9–8.3 mag im Stier, Iris (7.8 mag) in den Zwillingen; am 16.1.,19h nur 8’ südlich des Doppelsterns 68 Gem.

Mondphasen:
Neumond am 2.1., bestes Erdlicht abends am 4.–5.1.; Erstes Viertel 9.1., Vollmond 17./18.1., Letztes Viertel 25.1., Neumond 1.2.

Drei Ehrenmitglieder

Seit der Hauptversammlung im Mai hat der Astroverein 3 Ehrenmitglieder: Mag. Walter Hofmann, Dipl.-Ing. Norbert Pachner und Mag. Franz Vrabec: Ersterer hat sich v.a. in der Sonnenuhrgruppe verdient gemacht, aber auch durch zahlreiche Tipps für den Ausbau des Sterngartens, Franz und Norbert haben durch viele Jahre die meisten Sonnen- bzw. Sternführungen am Georgenberg gemacht und dabei wesentliche Neuerungen eingeführt.
 
Walter und Franz wurden unter großem Applaus Anfang Juni im Sterngarten geehrt und bekamen die von Maria gestalteten Ehrenurkunden sowie kleine Beigaben überreicht. Norbert haben wir "heimgesucht" und dabei viele G'schichterln aus der Ära Muckes gehört.

 

Perseiden 2021  

Unsere Perseiden-Abende im Sterngarten am 12. und 13. August waren wieder gut besucht und von der jungen Mondsichel verziert, aber danach ein bisschen von Wolken beeinträchtigt. Trotzdem waren pro Stunde etwa 10 Sternschnuppen zu sehen. gegen 23 Uhr zog es leider ganz zu, sodass das Meteormaximum nach Mitternacht entfallen musste.
 
Die geplante Geminiden-Nacht am 14. Dezember fiel leider der dichten Wolkendecke zum Opfer. 
 
 

Beobachtungsberichte und Fotos

Unter "Beobachten" findet Ihr Fotos, Skizzen und weitere Berichte von 2019-2021:

  • Kleine Sonnenfinsternis am 10. Juni 2021
  • Perseidennächte im August 2021 und 2020 (bis zu 30 Sternschnuppen pro Stunde)
  • Große Konjunktion Jupiter / Saturn im Dezember 2020
  • Feuerkugel und Meteoritenfall am 19. November, sowie Geminiden-Fotos von F. Klauser und J. Kruse
  • Bericht über einen zugehörigen Meteoritenfund bei Kindberg
  • Beobachtungen von Komet NEOWISE (Juli 2020) und Fotos mehrerer Mitglieder
  • Sterngarten-Picknick am 5.9.2020 und Gedenkfeier Prof. Mucke – hier anklicken!


Astronomischer Almanach für Österreich:
Kostenfreier Download beim Menüpunkt "Beobachten". Er hat die meisten Inhalte von Prof. Muckes "Himmelskalender" und zusätzlich informative Grafiken. Eine Druckversion gibt es hoffentlich wieder 2022, bei unseren Referatabenden und der Kuffner-Sternwarte.


Generelles zu den Veranstaltungen:

  • Sterngarten-Führungen sind nun wieder möglich, aber bitte um Anmeldung. Eventuelle Absagen bzw. Ersatztermine werden oben auf dieser Seite bis jeweils 15 Uhr mitgeteilt.
  • Für private Besuche ist der Sterngarten immer offen – bitte trotzdem auf Abstand achten! 
  • Indoor-Termine und Exkursionen finden derzeit wegen Corona keine statt, jedoch
  • ab Jänner weiterhin zwei Online-Vorträge im Monat.

Wir freuen uns, Sie bei unseren Veranstaltungen begrüßen zu können!

Ihr Gottfried Gerstbach (Vorsitzender)
Dezember 2021

Der Astroverein

Der Österreichische Astronomische Verein, kurz Astroverein, ist mit etwa 750 Mitgliedern die größte Gesellschaft der Sternfreunde in Österreich. Er wurde 1924 von Univ.-Prof. Dr. Oswald Thomas gegründet, dem die Verbreitung astronomischen Wissens ein großes Anliegen war.

1963 übergab Prof. Thomas diese Agenden und das bereits 1907 gegründete Astronomische Büro an den jungen Physiker Hermann Mucke (1935-2019), den späteren Leiter der Urania-Sternwarte und des Wiener Planetariums.

Prof. Mucke zog sich Ende 2018 aus der Vereinsführung zurück, betrieb aber bis zu seinem Tod im März 2019 das Astronomische Büro. Seit 2017 führt Univ.-Prof. Dr. Gottfried Gerstbach den Vorsitz des Astrovereins.

Neben der freiäugigen Astronomie und der Unterstützung von teleskopischen Beobachtungen ist dem Astroverein wichtig, die moderne Astronomie durch monatliche Fachvorträge zu vermitteln. Sie werden von Wissenschaftern und erfahrenen Mitgliedern gehalten. Bei der Leitung des Abends wird darauf geachtet, dass nachher auch laienhafte Diskussionsbeiträge Platz haben.

  • Führungen im Sterngarten Georgenberg (Wien)
  • Vorträge: Online oder in der Walfischgasse 12, 1010 Wien
  • Beobachtungsabende
  • Exkursionen und Sonderfahrten
  • Sonderführungen auf Anfrage
  • Fachgruppe Sonnenuhren

Das aktuelle Programm

Wenn nicht anders vermerkt, sind Veranstaltungen für Mitglieder gratis; Gäste bitten wir um eine Spende.

 

Österreichischer Astronomischer Verein
(Astronomischer Verein zur Förderung himmelskundlicher Volksbildung in Österreich)

Vereinssitz: 1130 Wien, Laverangasse 40/5

Vorsitzender: Univ.-Prof. Dr. Gottfried Gerstbach, 1130 Wien, Laverangasse 40/5

ZVR: 638441305 (siehe Zentrales Vereinsregister des BMI)

Bankkonto: AT78 2011 1840 7013 3500

Statuten des Vereins

Statuten des Vereins, beschlossen am 11. September 2020.

Mitgliedschafts-Angelegenheiten und Vereinsarchiv:

Mag. Herbert Hörandner, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
1130 Wien, Treumanng.5

Anfragen zu Veranstaltungen:

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Anmeldung privater Führungen im Sterngarten:

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