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Österr. Tagung der Amateurastronomen 2020

22.-25. Okt. 2020 in Linz,
Thema "Himmel in Bewegung ..."

18.-19. Okt. 2019 in Salzburg
Tagungsbericht_2019

Veranstaltungen

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Neowise W.Schröter 15.7.20 Wr.Höhenstraße, f=100

Komet Neowise
(C/2020 F3)

Der gemeinsame Beobachtungsabend im Sterngarten Georgenberg am 17. Juli war ein voller Erfolg:

Nach dem Regen klarte es von Nordwesten her völlig auf, ein erstaunlich dunkler Himmel mit Grenzhelligkeit 5 mag überraschte die etwa 20 Teilnehmer. Gegen 21:45 wurde der Komet in etwa 20° Höhe zwischen den restlichen Wolken sichtbar.

Mit zunehmender Dunkelheit erschien der Kometenschweif freiäugig mit 3-4° Länge, in den mitgebrachten Feldstechern sogar bis zu 6°. Zur Sicherheit (Corona) wurden die Geräte bei Beobachterwechsel mit Desinfektionstuch abgewischt.

Im Fernglas 10x50 sah der Komet etwa so aus wie im Foto von Wolfgang Schröter vom 15.7., aufgenommen von der Höhenstraße.
 

Wiederholung am Freitag, den 24.7. im Sterngarten Georgenberg um 21:30 ist angesagt! (Ersatztermin 25.7.)

 

 

 

 


 

Komet Neowise, Foto von on Walter Primik am 10.7. 20 morgens (Kollmitzberg, NÖ)

 

Komet Neowise (C/2020 F3):  Zeichnung von Gottfried Gerstbach am 13.7.20 ca. 23:50, Wien 13 (Dobson 30/150, 60-fach, verkehrtes Bild). 
Trotz Höhenwinkel von nur 5° (3/4 des Schweifs bereits im Dunst verschwunden) sind Details der Schweifstruktur sichtbar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Halbschatten-Mondfinsternis vom 5. Juni 2020 (Foto von Bernhard Dewath)

 
 

 

 

Die über 60-jährige Ära des "Österreichischen Himmelskalenders" ist leider zu Ende. Zur Beobachtungsplanung oder zum Mitnehmen in die Dunkelheit sind gedruckte Unterlagen jedoch auch im Computerzeitalter noch hilfreich. In freundschaftlicher Kollaboration legen 4 Autoren aus den drei großen astronomischen Amateurvereinen in Wien, die alle astronomisch durch die "Mucke'sche Schule" geprägt wurden, eine neue astronomische Jahresvorschau vor. Sie enthält viele Angaben aus dem bisherigen "Himmelskalender", den "Tierkreiskalender", sowie weitere graphische Jahresübersichten zu vielen Kenngrößen der Planeten, Prognosen der natürlichen Himmelshelligkeit, sowie Abend-Sternkarten mit Mond und Planeten für jeden Samstag.

Wir hoffen, damit auch in den nächsten Jahren den Bedarf an Beobachtungsdaten für unsere Sternfreunde decken zu können. Falls sich andere Vereine oder Beobachter mit weiteren Vorausberechnungen in diesen Almanach einbringen möchten, ersuche ich um Kontaktaufnahme.

Der Himmel ist unbezahlbar, daher stellen wir den Astronomischen Almanach für Österreich 2020 (40MB) kostenfrei unter der Creative Commons-Lizenz CC-BY-NC 4.0 zum Download zur Verfügung.

Überlegen Sie bitte dennoch, ob sie das Werk komplett ausdrucken müssen oder z.B. die Wochen-Sternkarten nur bei Bedarf drucken.

Eine gedruckte Version mit  Spiralbindung ist um 10 € bei unseren Referatabenden oder bei der Kuffner-Sternwarte erhältlich.

 

Für die Autoren,

Georg Zotti, 27. Dezember 2019

2018 wurde eine frühere Tradition wiederbelebt: die "Beobachtungsabende für Mitglieder mit und ohne Fernrohr". Angeboten werden 3 bis 4 Termine (und evtl. Ersatztermine), bei denen sich unterschiedlich erfahrene bzw. ausgerüstete Sternfreunde zusammenfinden können – wenn erforderlich unter Anleitung zweier Vorstandsmitglieder. Wir erwarten uns dadurch bessere Kontakte innerhalb des Vereins und vielleicht auch neue Ideen.

Manche Besitzer von Garten- oder Dachsternwarten bieten Beobachtungen im kleinen Kreis an und ergänzen so das Angebot der zwei Wiener Volkssternwarten. Einige stellen sogar mehrmals jährlich – insbesondere am "Tag der Astronomie" – ihre Teleskope auf geeigneten öffentlichen Plätzen auf und freuen sich über Zufallsgäste. Das langjährige Mitglied Peter Reinhard zeigt auf einem Hügel im 15. Wiener Bezirk interessierten Passanten allmonatlich die Mondkrater und helle Planeten.

Auf seiner eigenen Dachsternwarte hat Prof. Gerstbach bisher zwar viele Beobachtungsabende für die Hörer seiner Astronomie- Vorlesung an der TU Wien gehalten. Seit er im Juni 2017 neuer Vorsitzender wurde, freut er sich aber darauf, auch andere Besucher einzuladen.

Westlich von Wien, gut erreichbar mit der Schnellbahn *) oder dem Auto. Der Blick nach Ost/Südost ist durch Wien und den erhöhten Horizont etwas eingeschränkt, aber für die Stadtnähe ist es ein recht brauchbarer Platz. Bei Schönwetter ist hier die Milchstraße fast immer sichtbar.
Die geografischen Koordinaten sind ungefähr 48°12' / 16°07'

*) von Schnellbahn-Station Untertullnerbach Fußweg 10 Minuten, dann beim Kreisverkehr (Wienerwaldsee) rechts zum Friedhof hinauf.

 

 

Wie viele Vereine ist auch der unsere von "Unterjüngung" betroffen. Daher wurde im Oktober 2017 eine Junge Beobachtergruppe ins Leben gerufen, deren eMail-Verteiler sich schon in einigen Wochen mit 20 Namen gefüllt hat. Die ersten zwei Abende waren mit nur 5 Teilnehmern etwas enttäuschend, doch seit dem Sommer 2018 wurde es intensiver.