Menu

user_mobilelogo

Referate

Österreichische Tagung der AmateurastronomInnen

18.-19. Oktober 2019

 

[Ausfuehrlicher Tagungsbericht_2019 pdf]

 

Nach 15-jähriger Pause gab es auf Initiative von Gottfried Gerstbach (Vorsitzender ÖAV) und Helmut Windhager (Vega-Sternwarte) wieder eine Tagung der Ama-teurastronomen und –astronominnen. Etwa 90 Personen fanden sich von 18. bis19. Oktober in der Vega Sternwarte ein. Sie liegt idyllisch auf 800m Höhe am Haunsberg, ca. 15 km nördlich von Salzburg.

 

Jänner - Juni 2020

Jeweils Samstag 19h

Keine Anmeldung nötig!

Ort: Alpenverein "Edelweiß", 1010 Wien, Walfischgasse 12 (1. Stock links)

 

Sa, 11.1., 19:00 Georg Zotti (Ludwig Boltzmann Institut)

Astronomischer Almanach für Österreich - ein digitaler Nachfolger des Österreichischen Himmelskalenders

 

Sa, 8.2., 19:00 Gerhard Hertenberger, Wissenschaftsjournalist für Weltraumforschung:

Vulkanismus und andere faszinierende Phänomene auf Planeten und Monden unseres Sonnensystems

(alter Titel: Neues aus der Raumfahrt: Kosmische Vulkane, fliegende Wassertürme und ein Loch im Raumschiff)

Eine Zusammenfassung des Vortrages als download [pdf-Teil-1]  (400 kb)

 

----------------------------------------------------------------------------------

Die Vorträge von März bis Mai sind auf Herbst verschoben


Sa, 14.3., 19:00 Norbert Frischauf, CERN:

Schneller als das Licht – Die Physik hinter Star Wars, Star Trek und Co. Von Hyperräumen, Wurmlöchern, Impulsantrieben, Kalups und Warpkernen


Sa, 18.4., 19:00 Hauptversammlung und Referatabend: Gerhard Dangl:

Was können Amateurastronomen zur Wissenschaft beitragen? Anregungen und Ergebnisse aus der Praxis
 

Sa, 9.5., 19:00 Walter Hehl, Thalwil, Schweiz:

Galileo Galilei kontrovers – ein Wissenschafter zwischen Renaissance-Genie und Despot
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

Sa, 13.6., 19:00 Paul Beck, Universität Graz:

Die Erforschung von Sonne und Sternen mit Asteroseismologie

 

 

Archiv

(in Arbeit - wird laufend ergänzt !)

Referate 2019

  • Wolfgang Schröter: Beobachten mit einfachen Mitteln, 13. April 2019 [hier]
  • Mag. Franz Vrabec: Polaris, ein ungewöhnlicher Cepheide, 9. März 2019 [folgt]
  • Dr. Gottfried Gerstbach: Eine flexible Dachsternwarte [pdf-download]

 

Referate 2020

  • Gerhard Hertenberger: Vulkanismus und andere faszinierende Phänomene auf Planeten und Monden unseres Sonnensystems  [pdf-Teil-1]  (400 kb)

Wolfgang Schröter berichtete am 13. April 2019 aus seiner langjährigen Beobachtungstätigkeit. Sein Interessensschwerpunkt liegt bei freisichtiger Beobachtung (Meteorschauer) bzw. bei Beobachtung mittels Feldstecher (Mond, Sternhaufen), wobei er seine Ausrüstung kompakt in einem Traggeschirr verstauen und so auch mit der Bahn zu dunkleren Beobachtungsorten fahren kann. Aus Sicherheitsgründen bzw. zur besseren Sichtbarkeit im Dunkeln sind alle Geräte, Stativbeine etc. mit Reflektoren und teilweise phosphoreszierenden Klebebändern beklebt.

Zur Vorbereitung unerläßlich: Österreichischer Himmelskalender (Prof.Mucke; die Nachfolge dieser Publikation ist ungewiß!) oder Himmelsjahr, Sternkarte, Himmelsglobus.

Im Feld: Notizheft oder Klemmbrett am Halsband, rote Stirnlampe, Kompaß. Zur Längenbestimmung von Meteorbahnen hat er einen "Schnur-Oktanten" entwickelt, mit dem er Winkel auf 1-2° messen kann, auch im Dunkeln.

Schnur-Oktant

Mit Textil-Klebeband hat Schröter Streulichtblenden für seine Feldstecher fabriziert. Das große Fernglas 15x80 ist am Fotostativ mit doppeltem Kugelgelenk montiert, kleinere können auch auf ein Mono-Stativ (oder improvisiert: Wanderstock mit rutschfestem Lappen!) aufgelegt werden.

Digitalkameras erlauben einfache Fotografie mit feststehender Kamera und wenigen Sekunden Belichtungszeit. Statt Zoom ist Festbrennweite zu empfehlen: besseres Öffnungsverhältnis und schärferes Bild. Bei großem Höhenwinkel kann außerdem der Fokus mancher Zoom-Optiken während der Aufnahme verrutschen.

Vieles an Zubehör kann mit einfachsten Mitteln selbst gebastelt werden, und die Lösungen des Vortragenden sorgten noch lange nach dem Vortrag für lebhafte Diskussion.